
Letzten Mittwoch hatten wir einen so-genannten Snowday. Das ist einfache eine wundervolle Erfindung: Der Wetterdienst kündigt 20 cm Schnee und ein bisschen Wind an und schon kommt das öffentliche Leben zum Stillstand. Schulen werden geschlossen, Mülltonnen werden nicht abgeholt, Läden werden verriegelt und Fordham Studenten brauchen nicht zur Uni gehen. Yipiii. Wir haben aus diesem Ereignis gleich eine Snowday-Party gemacht und uns bei den Mädels unten im Apartment getroffen, heiße Schokolade (oder Bier) getrunken, Kuchen gegessen und den freien Tag mit im Grunde genommen Nichtstun verbracht. Das bisschen Schnee was ihr hier seht erzeugt bei euch wahrscheinlich ein lässiges Schulterzucken. Der Grund warum solche "Schneemassen" hier so ernst genommen werden ist die Klagefreundlichkeit der Amis. Man stelle sich vor ich rutsche auf einem schlecht oder gar nicht gesalzenem Gehweg der Uni aus und breche mit meinen kleinen Zeh. Da könnte ich die Uni sofort um abertausende Millionen verklagen und dies soll natürlich verhindert werden.

Das Maskottchen - unser Fordham Ram - wurde von den undergrads ein wenig verschönert.

Ein Räumfahrzeug hatte dem Autofahrer eine nette Überraschung hinterlassen

Snowday in the city

Manche übertreibens auch ein wenig

An jedem ersten Sonntag im Februar findet der Superbowl statt, sozusagen das Meisterschaftsspiel im amerikanischen Football. Da ich von sowas ja keine Ahnung habe, ließ mich das ganze Tohuwabohu eigentlich ganz kalt, bis es jedoch zu der Frage kam, auf welche Party wir denn gehen sollen. Wir hatten eine große Auswahl und entschieden uns dann dazu, die erste Spielhälfte bei den Jungs zu verbringen, die unten eine Party schmissen und die zweite Hälfte in eine Sportbar zu gehen, wo eine andere Gruppe das Spiel schaute.

Ich habe nicht viel vom Spiel mitbekommen, außer dass New Orleans gewonnen hat und der Trainer am Ende mit Bier übergossen wurde.

Superbowl

Letzte Woche hatte ich exklusive Tickets für ein Schumann Konzert in der Deutschen Botschaft. Gespielt wurde von der Mannes School of Musik, einer renommierten Musikhochschule hier in New York. Ein großes Manko war aber, dass es keine Häppchen und noch nicht mal Bier gab - einfach unglaublich! Dennoch war das Konzert sehr schön und hat mir (und ich glaube auch Emily) gut gefallen.


Botschaft



Emily musste nicht nur deutsche Klassik über sich ergehen lassen, sondern wurde von mir auch mit zu unserer ersten Movie Night in diesem Semester geschleppt. Gezeigt haben wir 'Der Himmel über Berlin', welcher vor allem von den Philosophie und Theologie Studenten besonders geliebt wurde. Für all diejenigen, die düstere schwarz-weiß Filme nicht so bevorzugen, sollten sich lieber die Hollywood-Nachmache 'Stadt der Engel' ansehen.
Hier zu sehen unsere Pinnwand im German Department.

Vor 2 Wochen habe ich meine kleine Französin Sybille getroffen, die ihren Bruder in New York besuchte. Wir haben uns während meines High-School Jahrs in South Carolina kennen gelernt, sind seitdem in Kontakt geblieben und haben uns auch schon gegenseitig besucht (ihre Familie hat ein Ferienhaus in Nizza, aber natürlich wäre ich auch ohne dem mit ihr befreundet ... vielleicht:)

Wir haben uns in der Stadt getroffen und lunch in einem Restaurant gegessen, dass eine fantastischer Aussicht über den Columbus Circle und Central Park hatte.

Kim und ich bei einer der vielen A 2 -Parties im Februar

Am Valentin's Tag beschlossen die Roomies Elizabeth, Kim und ich einen Ausflug in die Stadt zu unternehmen, ein bisschen window- und richtiges Shoppen zu gehen und den Tag der Liebenden in einem gemütlichen Irish Pub ausklingen zu lassen.