Mittwoch, 24. März 2010

Eine Woche im Paradies

Jamaica in Bildern. Text wird unverzüglichst nachgeliefert:)

Hier kommt nun endlich (!) der längst versprochene Reisebericht. Die Anreise nach Jamaica war alles andere als gemütlich, da wir 1. zu unmenschlicher Zeit losgeflogen sind (daher war der Flug ja auch so günstig) und 2. in Charlotte 5 Stunden auf dem Flughafen gesessen haben, da unser Flieger einen Kerosinschaden hatte und wir auf ein neues FLugzeug warten mussten. Wahrscheinlich war dies besser, als irgendwo im Atlantik abzustürzen, aber wir waren ziemlich mitgenommen, als wir in Montego Bay abkamen. Glücklicherweise sprach uns gleich ein netter junger Amerikaner an (wir sahen wohl sehr hilflos aus) und fragte, ob wir mit ihm und seinem Kumpel mit dem von ihm bestellten Shuttle nach Negril fahren wollen. Ein wenig skeptisch war ich schon, aber die Alternative wäre gewesen, $100 für ein Taxi mit einem skurrilen Jamaikaner auszugeben... Der Fahrer des Shuttles war auch Jamaikaner, aber nicht skurril sondern sehr nett und hilfsbereit und hat uns während der fast zweistündigen Fahrt (wir haben noch diverse Bierstops gemacht) interessante Storys über Jamaica und seine Bewohner erzählt. Als wir dann Abends gegen 6 im Hotel ankamen waren wir einfach nur fertig und sind auch fast unverzüglich ins Bett gegangen. Ich hab mir nur noch das Hotel und die Umgebung ein wenig angesehen und noch mein zerquetschtes Sandwich gegessen, dass ich seit dem Morgen in meiner Tasche hatte...
Gut ausgeruht bin ich (meine Freundin konnte auf Grund der Klimaanlage im Raum leider nicht so gut schlafen und ist im Bett geblieben) am nächsten Morgen zum Frühstück gegangen und war einfach überwältigt. Nicht weil das Essen so unglaublich hervorragend war (das war die ganze Zeit über eher mittelmäßig, aber vollkommen ok für den Preis den wir bezahlt hatten), sondern von der Aussicht, die man von der Terrasse hatte, auf der das Frühstück serviert wurde. Unser Hotel lag direkt am Meer, in dem oberen Teil von Negril, der an den Klippen und nicht am Strand angesiedelt ist und bot somit einen unglaublichen Blick aufs Meer (Unser Hotel hatte auch noch ein Schwesterhotel am Strand und die Leute dort hatten nicht so einen tollen Blick). Eine Woche lang so den Morgen zu begehen war einfach herrlich. Aber auch den Rest des Tages verbrachte ich nicht weniger schlecht auf dem "Sonnendeck" des Hotels. Wenns mir dort zu heiß wurde, sprang ich zur Abkühlung einfach in das türkis-blaue Wasser und schnorchelte am Riff entlang... Hach, es war einfach nur schön.
Abends sahen wir uns dann den Sonnenuntergang an (die Westküste Jamaicas ist bekannt für seine spektakulären Sonnenuntergänge) und erkundeten die Stadt, ihre Bars und einige ihrer Restaurants. Das jamaikanische Essen beinhaltet viel frisches Obst und Gemüse (teilweise Sorten die ich noch nie gesehen und gegessen habe), hat aber auch 'Jerk Chicken' ganz oft auf der Speisekarte stehen, also ein ziemlich scharfes Hühnchengericht, das ich nur einmal probiert habe, da ich nicht so der Fan von super scharfem Essen bin.
Über die Jamaikaner an sich kann ich leider nicht viel Positives berichten. Es gab zwar die ein oder andere Ausnahme und ich war ja auch nur einen kurzen Zeitraum dort, aber wann immer ich mit (männlichen) Jamaikanern in Kontakt gekommen bin, haben sie erst versucht mir irgendetwas zu verkaufen und mich dann in allen möglichen Varianten anzumachen. Das ging soweit, dass sie mit dem Boot an unser Hotel gefahren sind (war etwas gefährlich, da es überall Klippen gab), runtergesprungen und zu uns geschwommen sind und ich jemanden vom Hotelpersonal benachrichtigt habe, da ich ehrlich gesagt etwas Angst hatte... Man weiß ja nie. Das Hotelpersonal war aber auch nicht viel anders und ließ keine Gelegenheit aus, einen schönen Blick auf alle weiblichen Hotelgäste im Bikini zu erhaschen und ihnen bei jeder Gelegenheit hinterher zu pfeifen.
Aber auch wenn die Erfahrung mit den Einheimischen nicht so toll war, das Land war einfach unglaublich und ich bin froh, die tolle Gelegenheit gehabt zu haben, einmal ein karibisches Land kennenzulernen.



Dort wo die meisten Reisen beginnen: LaGuardia Airport



Auf Wiedersehen New York (es war so früh am Morgen, dass es noch dunkel war)









Am Flughafen in Charlotte. Wir mussten über 5 Stunden dort verbringen, da unser Flugzeug einen Kerosin-Schaden hatte und ein neues Flugzeug her musste.






Zeitvertreib am Flughafen



Die Feuerwehr kommt um unser Flugzeug, mit dem wir beinahe abgehoben wären, zu untersuchen










Unter mir befindet sich Cuba



Die Spannung steigt, gleich sind wir da




Welcome to Jamaica!









Erster Stop: Erstmal Bier kaufen






Unser charmanter Chauffeur



Jamaikanische school boys auf dem Weg nach Hause



Sonnenuntergang von unserem Balkon aus














Hotel von außen





7-mile Beach


















Mittagessen: Jerk chicken, Rice & Beans und ganz viel unbekanntes jamaikanisches Gemüse



Badestelle direkt vor unserem Hotel



Krebse spielen am Wasser



Loch leer



Loch voll



türkis-blaues Wasser









Ich, noch weiß aber bald braun

















Pool, haben wir aber nie benutzt



unser Zimmer



mit Meerblick, obwohl wir 'Garden View' gebucht hatten - wir waren sehr ärgerlich und haben uns natürlich nicht beschwert:)




Jamaikanische Flora












Häuserlandschaft









In Rick's Cafe, eine der 10 besten Bars in der Welt (Caribbean Travel and Life Magazin)



Wagemutig springen hier die Einheimischen (und manchmal auch betrunkene Touristen) in 15 Meter Tiefe











Anziehungspunkt für viele Touristen



Trommler unterhalten die Massen






Unsere netten Amis haben uns zum Abendessen eingeladen



Schöner Sonnenuntergang





















Kleines Nachtmahl mit Key Lime Pie und jamaikanischem Kaffee






Jeden Morgen Frühstück mit Meeresblick





Der Garten des Hotels






Letzter Abend



Auf dem Weg zum Flughafen






Schulschluss






Braun-gebrannt und erholt geht's zurück in den Alltag

Samstag, 13. März 2010

Jamaica on my mind...

Morgen geht es für mich ganz ganz früh (6 Uhr Flieger von LaGuardia) für eine Woche in die Frühlingsferien nach Jamaica. Ich habe noch nicht mal richtig angefangen zu packen und so wie ich mich kenne, wird es wieder Stunden dauern, bis ich auch noch das klitzekleinste Accessoire ausgewählt und sicher verstaut habe. Ich glaube diese Kofferpack-Unfähigkeit hat mir mein lieber Vater vererbt. An dieser Stelle vielen Dank dafür.
Naja, aber wenn ich erst einmal den Koffer am Schalter abgegeben habe, beginnt für mich eine Reise auf die ich schon sehr gespannt bin und die sicherlich viele neue Eindrücke und Erfahrungen bringen wird. Macht euch bereit für ein paar wunderschöne Bilder von mir am Strand, im Regenwald und Reggae-tanzend in einer Beachbar:)



Ich bin bestens vorbereitet...



... naja so gut wie. Denn damit sollte ich mal langsam anfangen ...



... sonst seh ich am Ende wieder so aus

Sonntag, 7. März 2010

Yipiiii Frühling

Es ist soweit, der Frühling ist da. Die letzten Tage waren es bis zu 17 Grad warm und die Sonne schien als müsste sie beweisen, dass es sie noch gibt. Die Atmosphäre in der Stadt ist gleich eine andere. Im Central Park lassen sich die Menschen die Sonne ins Gesicht scheinen, die Eisverkäufer hoffen auf die ersten Profite des Jahres und kleine Studentinnen holen ihre Flip Flops raus.




Für unschlagbare $1.39 erstand ich bei Whole Foods diese wunderschönen Osterglocken, die jetzt mein Zimmer frühlingshaft erstrahlen lassen






Die ersten Schneeglöckchen im Central Park









Kathie (FLTA aus Atlanta) und ich im Central Park



Aus dem Winterschlaf auferstanden








schöne Deckenverzierung



Frühlingsgefühle








Mädchen in Flip Flops



Jungs in kurzen Hosen



Columbia University



Emmi



Erstes Mittagessen im Freien




Beim Columbia Festival of Winds. Ein ganzer Tag lang Musik.






Meine erste Oper in New York: The Nose



In der Metropolitan Opera




Fulbright organisierte einen Tag in der MET. Wir konnten die Generalprobe von 'The Nose' sehen - für unschlagbare $30, inklusive Mittagessen












Beim anschließendem Lunch in einem edlen französischen Restaurant




Mitten auf dem Broadway




'The Dakota', hier lebte einst John Lennon und wurde auch genau vor diesem Haus erschossen. Seine Frau Yoko Ono wohnt heute noch hier