Kurstechnisch hat sich natürlich in diesem Semester auch etwas verändert. Ich belege einen Kurs "Caribbean Cultures and People" an der Fordham University und den anderen Kurs "Teaching in Urban Areas" an der Columbia University. Bereits als ich in der letzten Woche das erste Mal die heiligen Hallen der Ivy League School betrat, fühlte ich mich wie im Himmel. Ich wurde begrüßt von einem Streichquartett, dass anscheinend immer Mittwochs dort sitzt um den Leuten etwas Abwechslung vom anstrengenden Studentendasein bereitet. Das Gebäude in dem ich meinem Kurs habe - im Teachers College - ist alt und gemütlich. Überall befinden sich Sitzecken und es gibt einige kleine Cafés wo die Studenten - selbstverständlich mit ihren Apple Computern - sitzen, lernen, reden etc. Die Leute in meinem Kurs sind alle sehr nett, viele von ihnen sind bereits full-time Lehrer und haben interessante Storys aus den New Yorker Schulen zu berichten.
In der letzten Woche war ich auch mit Emily, Rebecca und 2 anderen Freunden beim Shakespeare Stück 'As you like it' in Brooklyn. Brooklyn - der Name ist Programm. Natürlich fand das ganze in einem runtergekommenen, aber auf cool gemachten Theater statt, in dem ein Besucher stylischer war als der andere. Die Inszenierung war aber richtig schön. Normalerweise bin ich ja nicht so der Shakespeare-Fan, da ich mit dem Englisch nicht so viel anfangen kann. Aber die Schauspieler haben das Stück so gut umgesetzt, dass man der Handlung problemlos folgen konnte. Das Bühnenbild war beeindruckend, vor allem in der Schlussszene (Hochzeitsszene) haben sie den Wald mit unterschiedlich großen Reislampen (von Ikea?) dekoriert und somit eine tolle Stimmung kreiert.

Mein Flyer für die Movie Nights in diesem Semester. Ich stelle den Film 'Sophie Scholl' vor

Mein Flyer für unsere Kaffeestunde. Das Bild der Kaffeetafel wurde freundlicherweise bereit gestellt von: Anna van Santen:)
Unglaublich aber wahr, die Columbia University hat ihre eigene Subway-Haltestelle
Eingang zur Columbia

'As you like it'
Das BAM-Theater in Brooklyn. Wir saßen ganz oben und haben im gefühlten 90 Grad Winkel nach unten geschaut. Nichts für Menschen mit Höhenangst.
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