Montag, 24. August 2009

Orientation Week = Nette Leute und "free booze"

Die letzte Woche war vollgepackt mir Einführungsveranstaltungen. Das heißt: Viele Reden von Präsidenten und anderen wichtigen Menschen, stundenlange Vorträge über Internetportale die ganz toll sind aber leider noch nicht funktionieren und die historische Historie der Universität. Aber auch viele nette Leute, leckeres Essen und v.a. "free booze". Da ich an einer katholischen Universität bin, habe ich mich sehr gewundert, dass hier Alkohol getrunken werden darf und die Studenten sogar zum Trinken animiert werden, in dem der ganze Alk bei allen Veranstaltungen einfach mal umsonst war. Aber vielleicht auch gerade weil es eine katholische Uni ist, ist dies hier möglich! Sonst wäre vielleicht auch niemand gekommen.
Montag und Dienstag waren gefüllt von o.g. Seminaren, Dienstag Nachmittag nahm ich an einem Community Service Project teil, was in Deutschland so etwas wie ehrenamtliche Arbeit ist. Wir sind mit dem Bus in eine weniger studentenfreundliche Gegend der Bronx gefahren und haben dort ein Grundstück umgebuddelt, Bäume abgesägt und Pflanzen gepflanzt. Der "Garten" (der erst noch zu einem Garten werden muss) soll für die Familien in der Umgebung zur Erholung dienen, da es in der Gegend kein einziges Fleckchen Grün gibt.
Den Mittwoch habe ich mit den Mädels verbracht, die ich bei der Orientation kennen gelernt hatte. Wir waren erst im Bronx Zoo (dort war freier Eintritt und die Tiere haben sich vor den Menschenmassen versteckt), Kaffee trinken, Wohnungen besichtigen (die Mädels wohnen in einem 4er Apartment in meiner Nähe und hausen in winzigen Zimmern ohne Schreibtisch, da das King-Size Bett natürlich ein Muss ist) und abends noch was trinken. Dementsprechend ging es mir am Donnerstag aber ich bin ohne Murren ins Büro gegangen und habe dort meine erste 7 Stunden "Schicht" geschoben;).
Am Freitag gab es dann die Orientation für die Internationalen Studenten, die inhaltlich nichts gebracht hat denn natürlich hatte ich mit über Dinge wie Wohnung, Krankenversicherung und Kulturschock schon vor meiner Abreise Gedanken gemacht. Trotzdem habe ich wieder ein paar sehr nette Leute kennen gelernt (viele Asiaten;) und nahm an einer 4-stündigen Bustour (natürlich kostenlos) durch New York teil. Der Busfahrer schmiss mich irgendwo Downtown Manhattan raus und ich musste mir meinen Weg zum Goethe-Institut bahnen. Hier war ich zu einer "Launch-Party" eingeladen, bei der man sich mit 3 Küsschen begrüßte und unentwegt Lachs-Pastetchen mit gespreiztem kleinen Finger in sich rein futterte. Außerdem trat der unglaublich berühmte deutsche Musiker "Dyko" auf ... ich hatte zwar noch nie etwas von ihm gehört, aber er wurde von den Massen gefeiert;) Nach diesem hoch-kulturellen Event sind Susanne und ich noch ins "5 Points" gegangen um viel zu teure Cocktails zu trinken und Stars zu beobachten.
Den ganzen Samstag und Sonntag verbrachte ich in einem stylischen Seminarraum und ließ mir etwas über neue Technologien im Unterricht erzählen. Das war ganz nett, didaktisch aber von ungenügender Qualität ...
Und dann, der große Moment: Ehrfürchtig betrat ich den weiß-schimmernden Apple Store und habe mir mit ganz vielen 20$-Scheinen mein neues MacBook Pro gekauft. Dieser Post wird noch mit der alten Kröte geschrieben, aber der nächste wird auf blitzenden Tasten verfasst;) Stay tuned!



BBQ mit dem Präsidenten





Emily und Rebecca



In "Howl at the Moon" gleich bei mir um die Ecke






Zoobesuch- die Tiere hatten keinen Bock drauf



Obligatorisches Gruppenbild



Monkey-face


















Community Service Project



Blick nach Brooklyn



Design School- beliebt bei den Stars (auch Paris Hilton versuchte ihr Glück hat aber ihren Abschluss leider knapp verfehlt)



Verwackelte Bilder vom Times Square



Süßes Kaffee gefunden in East Village auf der Suche nach dem Goethe-Institut



Launch-Party



der super-coole Dyko

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