Samstag, 15. August 2009

Mississippi und Moskitos

Nach einem endlos langen Flug, den ich umzingelt von sich lautstark unterhaltenden Mexikanern verbrachte, kam ich irgendwann spät Abends in Jackson, Mississippi an. Hier sollten wir an der Mississippi State University auf unseren Teaching-Aufenthalt in den USA vorbereitet, was nun mehr oder weniger auch gelungen ist;)
Die Teilnehmer kamen aus aller Herren-Länder und am Ende des Seminars hatte ich viele schon sehr lieb gewonnen und der Abschied fiel wieder einmal schwer.
Wir verbrachten unsere Zeit allerdings nicht nur damit, in einem herrlich klimatisierten Raum zu sitzen und verschiedenen Vorträgen über "Conflict Resolution", "Sexual Harassment" und "Teaching Techniques and Strategies" zu lauschen, sondern unternahmen auch Aktivitäten, die uns die amerikanische Kultur etwas näher bringen sollten. Ganz besonders hilfreich fand ich hier den Besuch in einer Mall;)
Wirklich beeindruckt aber hat mich eine Bootstour den Mississippi hinunter (hier kamen dann auch die berüchtigten Moskitos ins Spiel, die mir die ganzen Beine zerstochen haben). Vor der Bootstour haben wir noch das "Battlefield von Vicksburg" besichtigt, einer Stadt, in der eine von vielen wichtigen Schlachten während des Amerikanischen Bürgerkriegs verloren bzw. gewonnen wurde, je nachdem. Außerdem haben wir die "Cedar Grove Mansion" besichtigt, eine typische Südstaatenvilla in der ich mir meine noch in weiter Ferne liegende Hochzeit vorstellen könnte. Ach ja, und ein weiteres Highlight: Das Catfish-Dinner, eine Spezialität in Mississippi (auch wenn der Catfish nicht aus dem Fluss, sondern aus einer Zuchtanlage kam;). Was soll ich sagen, ich habe den Fisch probiert aber anscheinend sind meine Geschmacksnerven immer noch die einer 7-Jährigen und ich hätte ehrlich gesagt lieber ne Portion Milchreis mit Apfelmus gegessen.
Die Tage in Jackson gingen leider viel zu schnell vorbei. Die Gruppe ist innerhalb
weniger Zeit richtig zusammen gewachsen. Am letzten Abend haben alle ihre landestypische Kleidung angezogen und wir sind in einer Polonaise durch den Dinnersaal getanzt. Am nächsten Morgen zerstreuten sich die 50 TAs in alle Teile der USA, mich verschlug es ... nach New York!



















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